Austausch mit der Volkshilfe Oberösterreich über Demokratie, Rechtspopulismus und soziale Verantwortung
Mit einer Delegation von 24 Personen, angeführt von den beiden Vorsitzenden Sabina Gaßner und Dirk...

Mit einer Delegation von 24 Personen, angeführt von den beiden Vorsitzenden Sabina Gaßner und Dirk Wurm, reiste die AWO Augsburg sowie Gäste aus den AWO Kreisverbänden Augsburg-Land und Aichach-Friedberg vom 11. bis 13. Juni 2026 nach Linz, um sich mit der Volkshilfe Oberösterreich zu treffen. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Gespräche standen die aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen vor denen beide Organisationen stehen. Dabei wurde auch ein vergleichender Blick auf die die politische Entwicklung in Österreich und Deutschland geworfen.
Ein wichtiger Programmpunkt der Reise war zudem die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dessen Folgen. Linz, als ehemalige „Führerhauptstadt“ im Nationalsozialismus bot hierfür entsprechende Anknüpfungspunkte und Erinnerungsorte. Besucht wurde, unweit von Linz, auch das Schloss Hartheim. Dort wurden bei der sogenannten „Aktion T4“ 30.000 Menschen ermordet. Es handelt sich dabei vorwiegend um Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung sowie psychischen Erkrankungen, die in psychiatrischen Anstalten, Pflegeeinrichtungen oder Fürsorgeheimen untergebracht waren. Auch aus den schwäbischen Anstalten in Irsee und Kaufbeuren wurden Menschen nach Hartheim „verlegt“, um dort gezielt ihren Tod zu finden.
Gerade mit dem Besuch des Schlosses Hartheim wurde mehr als deutlich, welche Bedeutung historische Verantwortung und demokratische Bildung heute haben. Vor diesem Hintergrund und den zunehmenden Wahlerfolgen rechtspopulistischer Parteien in Österreich und Deutschland diskutierten man intensiv über entsprechende Auswirkungen auf die Wohlfahrtsverpflege. „Die Fragen zur gesellschaftliche Polarisierung, Ausgrenzung und wie wir als Sozialverbände demokratische Werte, Vielfalt und sozialen Zusammenhalt stärken können, werden uns sicher noch länger beschäftigt, so die Co-Vorsitzende der AWO Augsburg, Sabina Gaßner. Der Besuch der Volkshilfe Oberösterreich hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der gemeinsame Austausch zwischen den „Schwesterverbänden“ ist. "Die gewonnenen Impulse und Erfahrungen werden unsere Arbeit als AWO Augsburg in jedem Fall bereichern", so Sabina Gaßner abschließend.
Mit einer Delegation von 24 Personen, angeführt von den beiden Vorsitzenden Sabina Gaßner und Dirk...
Ob Suchtprobleme, häusliche Gewalt, Sorgen im Alter oder Perspektivlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt: Seit über einhundert...