awo head start 201602

Der beTREFF – betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten und der Urbane Garten sind Teil eines Maßnahmenpakets zur Verbesserung der Situation am Helmut-Haller-Platz am Oberhauser Bahnhof. Betreut werden soll der Urbane Garten von verschiedenen sozialen Organisationen in Augsburg.

Für den Urbanen Garten wurden zehn hochwertige, handgefertigte Hochbeete benötigt. Für das Beschäftigungs- und Trainingszentrum des Marie-Juchacz-Zentrums in Augsburg war das der ideale Anlass, um gemeinsam mit vier Bewohnern dieses Projekt zu starten. In nur drei Wochen mussten die zehn Hochbeete geplant, gezeichnet und gefertigt werden. Aber die Perspektive, dass die eigens gebauten Werkstücke – versehen mit einem Hinweisschild auf den Hersteller, dem Marie-Juchacz-Zentrum, – an einem öffentlichen Platz stehen werden, hat die Werkstatt-Truppe allerdings von Beginn an beflügelt und motiviert.

Pünktlich konnten die Hochbeete Ende Mai ausgeliefert und platziert werden. Bei der Eröffnungsfeier am 15.06.2018 wurde die Arbeit der Bewohner des Marie-Juchacz-Zentrums gebührend von Vertretern der Stadt Augsburg, dem Gesundheits- und Ordnungsreferenten Dirk Wurm und Umweltreferenten Reiner Erben, gewürdigt. Ebenfalls anwesend waren die SPD-Stadträtin Jutta Fiener und die AWO-Geschäftführerin Claudia Frost. "Da der Helmut-Haller-Platz seit vielen Jahren mit der dort beheimateten Alkohol- und Drogenszene Augsburgs ringt, war das Wohnheim für suchtkranke Erwachsene im Stadtteil Kriegshaber auch thematisch der bestmögliche Ansprechpartner für die Fertigung der Hochbeete", so Michael List, der Einrichtungsleiter des Marie-Juchacz-Zentrums. 

  Gruppenbild Blick Bahnhof   

Schild urbanes Gärtnern

Fotos:
oben links:
SDP-Stadträtin Jutta Fiener (ganz links), Gesundheits- und Ordnungsreferent Dirk Wurm (3. von rechts), Einrichtungsleiter Michael List (ganz rechts), AWO-Geschäftsführerin Claudia Frost (vorne rechts) mit Klienten des Marie-Juchacz-Zentrums
oben rechts: Gesundheits- und Ordnungsreferent Dirk Wurm (links) mit Umweltreferent Reiner Erben (rechts) vor dem Oberhauser Bahnhof

 

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